M12-5-polige (A-kodierte) Pinbelegung für Vision-Beleuchtung
M12 5-polig A-kodiert Pinbelegung für industrielle Bildverarbeitung: Klicken Sie auf einen Pin unten — oder auf eine Tabellenzeile — um seine genaue Funktion, Aderfarbe und die häufigsten Verdrahtungsfehler von Automatisierungstechnikern zu sehen.
Bewegen Sie die Maus über einen Pin oder eine Tabellenzeile, um dessen genaue Funktion und Verdrahtungsfehler zu sehen.
| Pin | Ader | Signal |
|---|---|---|
| 1 | Braun | +24 VDC |
| 2 | Weiß | Dimmen (0-10V / PWM) |
| 3 | Blau | 0V / Masse |
| 4 | Schwarz | Trigger / Blitz |
| 5 | Grau | FE (Funktionserde) |
PNP vs NPN & Blitzmodus
Die meisten industriellen Bildverarbeitungskameras — Cognex In-Sight, Keyence CV-X/XG, Basler ace — steuern ihre Trigger-I/O-Leitungen über optogekoppelte Ausgänge statt über einen direkten Transistorschalter an. Diese optische Trennung schützt die interne Elektronik der Kamera vor Spannungsspitzen auf der Beleuchtungsseite, bedeutet aber auch, dass das Triggersignal an Pin 4 der vom Kameraausgang erwarteten Verdrahtungskonvention entsprechen muss.
In einer PNP-Konfiguration (Sourcing) schaltet der Kameraausgang Pin 4 auf +24V, um die Beleuchtung auszulösen — der Strobe ist active-high. In einer NPN-Konfiguration (Sinking) zieht derselbe Ausgang Pin 4 stattdessen auf 0V, um auszulösen — der Strobe ist active-low. Eine falsche Polarität beschädigt die Beleuchtung nicht, aber der Strobe löst dauerhaft (oder nie) aus — falsch verdrahtete Polarität ist der häufigste Grund, warum eine scheinbar „defekte" Beleuchtung sich als voll funktionsfähige, aber falsch verdrahtete Hardware entpuppt.
Overdrive-Warnung
Wenn eine Beleuchtung für reinen Flash-/Strobe-Betrieb (Overdrive) konfiguriert ist, sind ihre LEDs nur dafür ausgelegt, den Overdrive-Strom während des kurzen Tastverhältnisses des Strobes zu verkraften — typischerweise wenige Prozent der Zykluszeit. Lassen Sie Pin 4 in diesem Modus niemals dauerhaft auf High (oder bei NPN-Verdrahtung auf Low) — ohne Umschalten des Triggers treibt der Treiber weiterhin Overdrive-Strom durch die LEDs, weit über deren thermische Grenze hinaus, und sie brennen durch — meist innerhalb von Sekunden, nicht Minuten.